Allgemeines Wirkungsprinzip

Unangenehme Gerüche bis hin zu stark belasteter Luft sind oftmals natürlichen Ursprungs und spielen in biologischen Prozessen zum Teil auch lebenswichtige Rollen.

Dazu gehören Enzyme und Co-Enzyme bei der Atmung und beim Kohlehydratstoffwechsel, Aromastoffe (in Zwiebeln, Knoblauch, Käse, Früchten, Gemüsen), tierische Kampf- und Lockstoffe. Es handelt sich dabei um Aminosäuren, Schwefelverbindungen, Fettsäuren, Ester und vieles mehr.

 

Trotz der großen Vielfalt ihrer chemischen Strukturen haben diese Stoffe eine vergleichbare molekulare Grösse, da diese zumeist aus einer relativ kleinen Anzahl von Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Sauerstoff-, Stickstoff- und Schwefelatomen bestehen.

 

Unsere Wirkstoffe machen sich diese Gemeinsamkeit der Stinkstoffe zunutze: In der Natur vorkommende Makromoleküle werden als Netz bzw. Kescher (Absorber) eingesetzt, der diese Stoffe einfängt, andere aber unberücksichtigt lässt.

 

Die unerwünschten Stinkstoffe werden somit aussortiert, da die Makromoleküle zwischen ihren netzartigen Atom- und Atomgruppenverbindungen Hohlräume bilden. In diesen werden die Stinkstoffverbindungen aufgenommen (umhüllt) und gebunden.

Diese Makromoleküle werden auch Käfigmoleküle (Clathrate) genannt. Dabei reagieren die Käfigmoleküle mit den eingeschlossenen (adsorbierten) Substanzen nicht, so dass keine neuen chemischen Verbindungen entstehen.

 

LuftLiebe® wird durch Verdunstungs- Injektions- oder Sprühsysteme in die zu reinigende Luft gegeben.

In der Luft vernebelt, nimmt LuftLiebe® die gasförmigen Stinkstoffmoleküle auf und hält diese durch zwischenmolekulare Kräfte (z.B. „Van-der-Waalsche-Kräfte“) dauerhaft fest. Die eingefangenen Verbindungen aus stark belasteter Luft werden inaktiviert und sind sensorisch neutral. Diese mit Stinkstoff gefüllten Käfigmoleküle (Clathrate) werden mit dem Luftstrom verteilt und biologisch abgebaut.

Dabei treten Abbauvorgänge auf, wie sie von Biofiltern hingänglich bekannt sind. Eingeatmete Chlathrate können wegen ihrer Grösse die Membranen der Lungenebläschen nicht passsieren und werden wieder ausgeatmet bzw. über die Bronchien ausgeschieden. 

Gaschromatigraphische Messungen belegen, dass Verbindungen wie z.B. Ammoniak, Mercaptane, Schwefelwasserstoff, Buttersäure und Formaldehyd zu mehr als 95% aus der Umgebungsluft adsorbiert werden.